Willkommen beim Leichtathletik Club Mengerskirchen

RUN LIKE YOU'VE NEVER RUN BEFORE.

Der Leichtathletik Club Mengerskirchen (LCM) freut sich über sein langjähriges Mitglied Norbert Rautenberg, welches heute seinen 70. Geburtstag feiert. Kaum ein anderer hat den Verein mit seinen sportlichen Leistungen so geprägt und zeigt auch nach 50 Jahren Mitgliedschaft eine so starke Verbundenheit mit den Aufgaben im Verein. Er war einer der ersten, die dem damals noch sehr jungen Leichtathletik Club jenseits des Marktflecken Mengerskirchen beigetreten sind. Der aus dem kleinen Ort Essershausen im Weiltal stammende Rautenberg war von dem starken Leistungswillen der LCM Athleten beeindruckt. Die Teilnahme an Wettkämpfen, auch die damit verbundenen Reisen und das Gemeinschaftsgefühl haben ihn für lange Zeit getragen. Seine Hochphase im LCM, beginnend mit 1973, dauerte fast 20 Jahre. Der größte sportliche Erfolg war der 2. Platz 1981 bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 25 Kilometer in Neumünster. In 1:15:14 Stunden lief er einen Schnitt von drei Minuten pro Kilometer. Umgerechnet auf die knapp vier Kilometer kürzere Halbmarathon-Distanz wäre dies eine Endzeit von 63:29 Minuten. Damit würde er Rang vier der ewigen Hessischen Bestenliste einnehmen. In seinen Paradedisziplinen über 5.000 und 10.000 Meter lief er unzählige Rennen und war mit 13:54 Minuten der erste LCM-Athlet, der die 14 Minuten Marke unterbrach.

In seiner ureigenen und bescheidenen Art betreut Rautenberg seit einigen Jahren die Mittel- und Langstreckenläufer im LCM. Hier treibt ihn die Hoffnung an, dass man junge und leistungswillige Athleten für die Leichtathletik begeistern kann.

Der LCM wünscht Norbert Rautenberg auf diesem Weg alles Gute und freut sich auf noch viele gemeinsame Jahre.

Bei den Hessischen Meisterschaften der Jugend U20/U16 in Frankfurt waren mit Ida Well und Linus Kaiser (beide U16) zwei hoffnungsvolle Nachwuchsathleten des LC Mengerskirchen am Start. Ida Well beeindruckte erneut mit zwei Bestleistungen. Im Weitsprung kam sie im 2. Versuch auf 4,30 Meter und im 60 Meter Sprint war sie mit 8,65 Sekunden im Vorlauf so schnell wie nie zuvor. Im darauffolgenden Zwischenlauf stoppte die Zeit bei 8,75 Sekunden. Trotz dieser tollen Leistungen reichte es diesmal nicht für den Endkampf.

Linus Kaiser imponierte im 800 Meter Lauf, verbesserte seinen Hausrekord um über drei Sekunden auf 2:27,60 Meter und wurde achter. Mit 1,50 Meter im Hochsprung (4. M14) und 4,74 Meter im Weitsprung (7. M14) behauptete er sich in zwei weiteren Disziplinen unter den Top-Ten in einem leistungsstarken Feld. - Ergebnisse

Linus Kaiser, 3. v.l. bei der Siegerehrung.

Die offenen Kreismeisterschaften in Stadtallendorf nutzen zwei LCM-Athleten für den Einstieg in die Hallensaison und die direkte Vorbereitung auf die Hessischen Meisterschaften. Mit insgesamt vier Bestzeiten war es für Ida Well und Linus Kaiser ein vielversprechender Auftakt.

Bereits im Vorlauf über 60 Meter beeindruckte Ida Well mit einer neuen Bestzeit (8,77 Sekunden), die sie im B-Endlauf als Zweitplatzierte noch einmal steigern konnte (8,67 Sekunden). Im Weitsprung kam sie auf 4,14 Meter, hatte jedoch Anlaufprobleme und erreichte schließlich nicht den Endkampf. Deutlich besser war es dann im Hochsprung, als sie mit 1,30 Meter einen neuen Hausrekord aufstellte (11. W14).

Linus Kaiser verbesserte sich ebenfalls im Hochsprung und überflog erstmals 1,55 Meter (2. M14). Im Weitsprung gelang ihm direkt im ersten Versuch ein Satz auf 4,88 Meter (Bestleistung!). Auch nach fünf weiteren Durchgängen kam die Konkurrenz nicht ansatzweise an die Weite heran und somit war dies der erster Klassensieg für Linus Kaiser im neuen Jahr. - Ergebnisse

Fotos: M. Schermuly

Es ist kaum zu glauben, aber der letzte Neujahrsempfang fand zuletzt vor drei Jahren statt. Kurz danach setzte die weltweite Corona Pandemie ein und zahlreiche sportliche und kulturelle Veranstaltungen mussten abgesagt bzw. verschoben werden.

Um so mehr freute sich der 1. Vorsitzende Dieter Meuser nun endlich wieder nach alter Tradition am zweiten Sonntag im Januar zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen. Darunter auch die Ehrengäste Andreas Hofmeister (Landtagsabgeordneter im Hessischen Landtag für die CDU und Vertreter im Sportkreis Limburg-Weilburg), Bürgermeister Thomas Scholz, Altbürgermeister Robert Becker, Christoph Heil (Vorsitzender Schützenverein St.Hubertus Mengerskirchen), sowie die Vertreter der Presse, Margit Bach (Weilburger Tageblatt) und Wolfgang Gerz (Knotenrundschau).

Peter Meuser (2. Vorsitzende) ehrte die erfolgreichsten Sportler des LCM und durfte zudem drei Neuzugänge vorstellen.

Die erfolgreichsten Sportler im Jahr 2022: Ida Well, Adrian Metzker, Thorsten Brinkmann, Linus Kaiser, Lea Pötz, Andrii Hrytsenko, Leon Brinkmann und Sören Plag.

Als Neuzugänge wurden Andrii Hrytsenko, Giovani Gonzalez Popoca und Abdi Uya vorgestellt.

Bürgermeister Thomas Scholz konnte im Rahmen der Sportförderung des Marktflecken Mengerskirchen zwei LCM Athleten besonders ehren. Leon Brinkmann und Sören Plag wurde für ihre Hessenmeistertitel ausgezeichnet.

Neben den sportlichen Ehrungen wurden erstmals auch Ehrungen durch den Landessportbund vorgenommen. Mit Dieter Meuser, Sascha Helsper und Werner Schaus konnte Andreas Hofmeister gleich drei verdiente Mitglieder für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand hervorheben.

Am Ende bedankte sich Dieter Meuser noch einmal ganz persönlich beim gesamten Vorstand, dem Trainerstab und besonders engagierten Mitgliedern.

Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang von Julian Quint am Klavier. Der 17-jährige Schüler aus Niedertiefenbach besucht die Jahrgangsstufe 11 der Marienschule in Limburg und hat als Leistungskurse Musik und Physik. Seit 10 Jahren hat er bereits Klavierunterricht und seit zwei Jahren zusätzlich Orgelunterricht. Erst im September vergangen Jahres absolvierte er die Orgelprüfung D und befindet sich zur Zeit in der Orgelausbildung zur C-Prüfung.

Präsentation vom Neujahrsemfang zum Download

Bilder: https://flic.kr/s/aHBqjAnpdr

Videos: Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5 - Teil 6 - Teil 7 - Teil 8

Der Frankfurter Silvesterlauf ist zurück. Mit über 2000 Teilnehmern reiht sich die 44. Auflage in das gute Niveau der vor-Corona Zeit ein. Mit Start und Ziel vor dem Waldstadion herrschten an einem besonders milden Silvestertag nahezu perfekte Bedingungen. Einzig der Wind setzte einen spürbaren Widerstand.

Andrii Hrytsenko zog sich dabei mit 34:32 Minuten und Rang 7 in der Hauptklasse achtbar aus der Affäre. (16. Gesamt). Clubkamerad Sören Plag folgt in dicht dahinter und blieb mit 34:59 Minuten gerade noch unter der 35 Minuten-Marke (4. M35, 20. Gesamt). – Ergebnisse

Lea Pötz nutzte den Silvesterlauf in Gießen für eine „lockere“ Trainingseinheit zum Jahresabschluss. Über 5 Kilometer war sie nach 24:44 Minuten im Ziel (2. Frauen) – Ergebnisse

Der LC Mengerskirchen lädt recht herzlich alle Mitglieder und Freunde der Leichtathletik zu seinem Neujahrsempfang ein.

Wann: Termin: 8. Januar 2023 - 18 Uhr

Wo: Schloß Mengerskirchen

Wir freuen uns darauf, die besten Sportler im LC zu ehren, Neuzugänge vorzustellen und natürlich auf wohltuende Grußworte unserer Ehrengäste.

Sei dabei und genieße ein paar schöne Stunden mit uns!

Tradition lebt fort. Nach so vielen Jubiläumsveranstaltungen des LC Mengerskirchen zum 50-jährigen Bestehen war es nun der Heiligabendlauf, der zum 50. Mal stattfand. Geboren wurde das Event erstmals mit der Fragestellung unter den Athleten „Wollen wir uns am 24.12. zu einem gemeinsamen Dauerlauf verabreden?“ Schnell hatte sich eine kleine Gruppe mit Klaus Schäfer, Norbert Rautenberg, Manfred Fauser und Reinhold Strieder gefunden. Seitdem ist der Lauf ein besonderes Event im Kalender der Ausdauerathleten und gute Tradition, die 22 Kilometer-Runde über den Knoten nach Aborn, Nenderoth, Obershausen, Niedershausen, Probbach, Winkels und Mengerskirchen einmal im Jahr vor dem Weihnachtsfest zu laufen.

18 Athletinnen und Athleten waren in diesem Jahr am Start. Unter ihnen auch der ehemalige LCM Top-Läufer der 90iger Jahr – Malte Stern, der inzwischen mit seiner Familie in Berlin lebt, aber zum Weihnachtsfest gerne seine alte Heimat besucht. Da darf ein Besuch beim LCM und ein Start beim Heiligabendlauf natürlich nicht fehlen.

Während vier Läufer die verkürzte Distanz bis zur Teestation in Niedershausen bei Isolde wählten – bisher sind es 12 Kilometer, zog eine vierköpfige Gruppe nach kurzer Pause wieder los. Von nun an ging es bis zum Ziel stetig bergauf. Malte Stern und Florian Meyer mussten nun das Tempo drosseln, während mit Sören Plag, Andrii Hrytsenko und Leon Brinkmann ein Trio sich allmählich absetzen konnte. Bis kurz hinter Probbach hielt die Gruppe zusammen, ehe das Tempo abermals verschärft wurde. Sören und Andrii blieben bis zum Zieleinlauf zusammen, Leon folgte mit 50 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Die Ergebnisse:

22 Kilometer Runde:

Sören Plag, Andrii Hrytsenko: 1:40:58 Stunden
Leon Brinkmann: 1:41:48 Stunden
Malte Stern, Florian Meyer: 1:59:40 Stunden

12 Kilometer:

Bastian Trost, Tim Späth, Markus Cornet, Johannes Schermuly: 59:31 Minuten.

Weil im LCM nicht nur der Langstreckenlauf im Vordergrund steht, war es eine tolle Initiative von Marianne Schermuly ihre Trainingsgruppe in das Event einzubinden. Mit einem lockeren Dauerlauf um den Zimberg und einem anschl. Krafttraining im vereinseigenen Kraftraum wurde auch für die Nachwuchssportler ein attraktives Programm angeboten.

Weitere Bilder finden sich hier: https://flic.kr/s/aHBqjAks4T

Am 24.12.2022 treffen sich alle Läuferinnen und Läufer zum LCM Heiligabendlauf. Start ist um 10 Uhr im Sportzentrum Mengerskirchen. Willkommen sind auch Gäste und Freunde des LCM aus anderen Vereinen.

Beim „Nachholtermin“ für die Hessischen Straßenlaufmeisterschaften über 10 Kilometer im Rahmen der 42. Rodgauer Winterlaufserie glänzten die Athleten des LCM mit zwei Meistertiteln und einer hart umkämpften Bronze Medaille. Der Termin war alles andere als ideal, schließlich beginnt man Anfang Dezember nach dem Ende der Crosslaufsaison mit einem Grundlagentraining, oder ist bereits in Vorbereitung für eine Hallensaison. Aber für die hochangesehenen Straßenlaufmeisterschaften lässt sich ein 10er dennoch einschieben. Andrii Hrytsenko präsentierte sich in Topform und war stets in der Spitzengruppe anzutreffen. In 33:34 Minuten fehlten am Ende nur elf Sekunden auf den Zweitplatzierten und somit war es mit Rang drei in der Männer-Wertung die Bronze-Medaille. Sören Plag – in der Hessenwertung 5. Gesamt – durfte sich mit einer Zeit unter 35 Minuten (34:42 Minuten) als schnellster Senior über den Hessenmeistertitel in der M35 freuen. Titel Nummer zwei besorgte Leon Brinkmann. Der U-18 Athlet – eigentlich fokussiert auf die Mittelstrecke – gab mit beachtlichen 36:34 Minuten einen respektablen Einstand auf der 10 Kilometer Distanz. – Ergebnisse

Wären die Meisterschaften nicht in den bestehenden Volkslauf der Rodgauer Winterlaufserie integriert gewesen, hätte es mit gerade mal 44 Teilnehmern (davon elf weiblich) für die Hessenmeisterschaft ziemlich dünn ausgesehen. Der Verband sollte sich zeitnah Gedanken machen und die Attraktivität wieder steigern, statt den Teilnehmerkreis einzuschränken, denn startberechtigt waren nur die Athleten, die beim Chaos-Rennen in Bensheim gemeldet waren. Für den Nachholtermin wurden keine neuen Meldungen zugelassen.


LCM Trio feiert erfolgreichen Saisonabschluss. Andrii, Sören und Leon. (Foto: T. Brinkmann)

Weitere Fotos unter: https://flic.kr/s/aHBqjAhSAC

Bester Mittelstreckenläufer im LCM wird 60

(Auszug aus dem Festbuch - LCM Persönlichkeiten)

Als sein Versuch, Fußball zu spielen, nicht von großem Erfolg gekrönt war, startete Reiner Thau im Jahr 1974 seine Karriere als Leichtathlet beim LC Mengerskirchen. Keiner konnte anfangs erahnen, dass Reiner den Grundstein zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte der Mengerskirchener Leichtathletik legte.

Inspiriert dazu wurde Reiner durch den Gewinn der deutschen Jugendmeisterschaft von Reinhold Strieder. Er schloss sich der Trainingsgruppe beim LCM an und steigerte sein Leistungsvermögen Jahr für Jahr. Vom ersten Tag an wurde er von Bernd Meuser trainiert. Über Weitsprung und den Sprint kam er schließlich zu seiner Spezialität, der Mittelstrecke.

Ein Schlüsselerlebnis war bei den süddeutschen Meisterschaften 1985 in Wetzlar, als die Uhren beim 800 m-Rennen für Reiner Thau bei handgestoppten 1:48 min stehen blieben. Bernds Bruder Hans-Stefan Meuser habe gesagt, die Zeitnahme müsse falsch sein. Denn an diesem Tag habe er sich um sage und schreibe sechs Sekunden verbessert. Die Jahre 1982 bis zu seinem letzten deutschen Seniorentitel in Berlin 1994 waren seine erfolgreichsten.

Gerne denkt Reiner Thau auch an seine Anfangszeit beim LCM zurück, wo er seinen ersten Crosslauf mangels geeigneter Rennschuhe in Halbschuhen (!) absolvierte. Seine größten sportlichen Erfolge waren die beiden deutschen Meistertitel bei den Senioren. Einen noch höheren Stellenwert hat die Bronzemedaille bei den deutschen Meisterschaften in Frankfurt mit einem legendären Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Peter Braun und Thomas Giesing. Ebenfalls auch die beiden Teilnahmen an den Europameisterschaften 1986 in Stuttgart und Madrid.

Reiners Lieblingstrecke waren die 800 m, über die er 1985 in Menden im Alleingang seine Bestzeit von 1:45,8 min lief. Darauf ist er noch heute besonders stolz. „Bei 600 m lag ich noch mit 74 sec auf Weltrekordkurs (!), bis dann der „Mann mit dem Hammer“ kam und ich das Tempo nicht mehr halten konnte“, berichtet er gerne von diesem Rennen.

Unvergessen blieb für ihn auch ein 1.500 m-Lauf bei einem Abendsportfest in Koblenz mit Dieter Baumann, dem späteren 5.000 m Olympiasieger, als er in dessen Sog seine Bestzeit von 3:36,7 min lief. Ebenso sein Sieg gegen sein großes Vorbild Willi Wülbeck im Jahr 1986 in der Halle von Sindelfingen über die 1.000 m.

Aber auch im Training lief Reiner Thau bis dahin unglaubliche Zeiten. Seine bemerkenswerteste Trainingseinheit am 28.6.1987 war: 8 km lockerer Dauerlauf zum Einlaufen; 10 min Pause; Einlaufen mit sechs Steigerungen zusammen mit den Tempomachern Andreas Heep und Dieter Meuser; danach drei Läufe über jeweils 1.000 m mit jeweils 10 min Pause. Die Zeiten waren 2:33 min, 2:30 min und nochmal 2:29,8 min! Unglaublich! Nach harten Trainingseinheiten hat sich Reiner des Öfteren mit einem überdimensionalen Eisbecher belohnt.

Heute trainiert der gelernte Holzmechaniker noch einmal pro Woche auf dem Knoten mit der LCM-Knotentruppe und hält sich im Fitnessstudio in Form. Mit seiner Frau Evelyn und der im Jahr 2014 geborenen Tochter wohnt Reiner heute in Waldernbach. Für den LCM ist er jederzeit ansprechbar und hilft immer gerne bei Sportfesten oder anderen Veranstaltungen.

Sein Lieblingsspruch lautet „Wenn du etwas erreichen willst, was du noch nie geschafft hast, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast“. Danach hat Reiner auch seine außergewöhnlichen Leistungen erreicht. Und noch etwas gibt er den jungen Athleten mit auf den Weg: „Nicht das Talent hat bei mir die Leistung gebracht, sondern im Wesentlichen der Spaß und die Freude am Training in gewohnter und motivierender Umgebung mit tollen Sportlern und Trainern.“.

Wir gratulieren Reiner Thau auf diesem Weg sehr herzlich zu seinem Geburtstag und wünschen ihm noch viele schöne Momente mit seiner Familie und seinen Freunden im LCM.

Der LC Mengerskirchen war mit 18 Athleten einer der teilnehmerstärksten Vereine bei der 29. Auflage des Villmarer Dorflaufs. Besonders motiviert waren die vielen Schülerinnen und Schüler auf der 500 Meter Distanz. Im Lauf über 2 Kilometer dominierte Linus Kaiser (1. M13), der in starken 7:41 Minuten einem sicheren Gesamtsieg entgegenlief. Alina Schenk zeigte ebenfalls ein beeindruckendes Rennen und wurde mit dem Sieg in der W11 belohnt.

Eine Woche vor dem „Nachholtermin“ der Hessischen Straßenlaufmeisterschaften über 10 Kilometer unterzogen sich Andrii Hrytesenko und Sören Plag einem letzten Formtest und nahmen dafür bewusst die 5 Kilometer in Angriff. Andrii Hrytesenko (Männer) siegte im Gesamteinlauf mühelos in 16:35 Minuten, gefolgt von Sören Plag (M35) in 17:02 Minuten.

Über 10 Kilometer vertrat Florian Meyer die Farben des LCM. In 41:38 Minuten wurde er zweiter in der M40.

Ergebnisse der LCM Athleten:

500 Meter

Felicia Kröner (2. W3) – 3:30

Magdalena Müller (2. W5) – 3:01

Nele Ziehnert (4. W5) – 3:25

Laurin Riebel (4. M7) – 2:24

Julius Müller (5. M7) – 2:27

Phil Zienert (6. M7) – 2:28

Lucia Kröner (2. W6) – 2:44

Frieda Hoffmann (2. W7) – 2:25

Clara Meuser (3. W7) – 2:26

Ellie Diefenbach (6. W7) – 2:40

Leni Otto (7. W7) – 2:45

Maya Bauer (8. W7 – 2:49

Liliana Bastian (10. W7)

2 KM

Linus Kaiser (1. M13) – 7:41

Alina Schenk (1. W11) – 8:51

5 KM

Andrii Hrytesenko (1. Männer) 16:35

Sören Plag (1. M35) 17:02

10 KM

Florian Meyer (2. M40) – 41:38

Am Sonntag, 13.11.2022, fanden bei besten Bedingungen die hessischen Crossmeisterschaften in Altenstadt statt.

Der VfL Altenstadt hat sich als Veranstalter für einen selektiven Wiesenrundkurs a 1.300 m entschieden. Die flach aussehende Laufstrecke hatte es dennoch in sich, sie war gespickt mit diversen Hindernissen und einem kurzen, aber knackigen Anstieg sowie vielen engen Kurven, die den Kurs unrhythmisch machten und ein ständiges Antreten erforderten.

Als erster LCM-Athlet musste Linus Kaiser ran und er löste die Aufgabe mit Bravour. Er hielt sich zu Beginn immer in der Spitzengruppe auf, musste dann aber im Mittelteil etwas abreißen lassen. Dank seines starken Endspurts konnte er noch bis auf Platz 4 vorlaufen.

Leon Brinkmann (U18) startete zusammen mit der U20 und den Männern über die Mitteldistanz (3.900 m, 3 Runden) im größten Teilnehmerfeld und zeigte hier ein gutes Rennen. Von Runde zu Runde steigerte er das Tempo und sammelte so Läufer für Läufer ein und erreichte das Ziel auf einem hervorragenden Einlaufplatz 15. In der Wertung der U18 erreichte er damit den 6. Rang.

Bei den Frauen (3.900 m, 3 Runden) ging Lea Pötz für den LCM an den Start und glänzte mit einer guten Renneinteilung, dank einer starken Schlussrunde erreichte sie Platz 8 in der Endabrechnung.

Im letzten Lauf des Tages starteten Sören Plag und Giovani Gonzalez Popoca in der M35 über die Langstrecke von 6.500 m (5 Runden). Sören hat man angesehen, dass Cross nicht sein Ding ist, aber er hat sich durchgebissen und überraschend Platz 3 in der M35 belegt. Mit diesem Podestplatz war nicht zu rechnen, umso größer war die Freude darüber. Für Giovani lief es bei seinem ersten Meisterschaftsrennen für den LCM dagegen besser. Auch er konnte sich mit zunehmenden Rennverlauf steigern und kam kurz hinter Sören auf Platz 4 ins Ziel.

 

Ergbnisliste HM Cross

 

Bilder zur HM Cross via Flickr

 

 

+++ Update +++
 
Der Cross-Sprint über 800 Meter (Lauf 7) muss leider aufgrund fehlender Meldungen entfallen.
 
 
Liebe Freunde der Leichtathletik,

herzlichen Dank für eure zahlreichen Meldungen.
Unter http://lc71.de findet ihr die aktuelle Meldeliste.
Bitte prüft, ob wir eure Meldungen richtig erfasst haben und gebt uns ggf. entsprechende Hinweise.

Wir wünschen eine sichere Anreise und viel Erfolg beim Wettkampf.

Nach zwei Jahren Corona Pause war beim 39. Mainova Frankfurt Marathon wieder alles in bester Ordnung. 11.700 Läufer liefen auf der schnellen Strecke rund um Mainmetropole die 42,195 Kilometer. Unter ihnen auch Sören Plag vom LC Mengerskirchen. Mit einer akribischen Vorbereitung hatte er sich eine starke Form erarbeitet. Der letzte Test bei den Hessischen Halbmarathonmeisterschaften in Bad Herfeld vor drei Wochen verlief vielversprechend. In 1:16:32 Stunden wurde Plag Hessische Vizemeister in seiner Altersklasse. Sein Ziel in Frankfurt unter 2:40 Stunden zu bleiben, erschien mehr als realistisch.

Eigentlich ist der Frankfurt Marathon am letzten Oktober Wochenende bekannt für Top-Bedingungen. Durch die Zeitumstellung gewinnt man zudem eine Stunde mehr Schlaf. Wenn man jedoch die Startzeit von 10 Uhr bedenkt, ist es für den üblichen langen Lauf am Wochenende sehr spät. Und schließlich sorgten spätsommerliche Temperaturen für ungewöhnlich warme Umstände.

Für Sören Plag anfänglich kein Problem. „Ich habe mich zu Beginn richtig gut gefühlt und hatte eine tolle Gruppe erwischt.“ Mit durchschnittlichen Kilometerzeiten von 3:47 Minuten pro Kilometer lief der LCM’ler bis Kilometer 35 ein konstantes Rennen und mit der Durchgangszeit von 1:19:25 Stunden lag er bei Streckenhälfte voll im Soll. Erst auf den letzten fünf Kilometern sorgte die „Hitze“ mit 20 Grad im Schatten immer mehr dazu, dass Plag seine Leistung nicht mehr wie gewohnt abrufen konnte. „Ich bin förmlich eingebrochen.“ Beim Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle stoppte die Zeit schließlich bei 2:44:43 Stunden. Ein respektables Ergebnis. In der Wertung für die Hessischen Marathonmeisterschaften bedeutete dies Rang 12 in der Gesamtwertung und Platz vier in der Altersklasse M35.

Beim Mini-Marathon über 4,2 Kilometer war der LCM durch Ida Well vertreten. In der U14 Wertung wurde sie mit 23:07 Minuten auf Platz 46 registriert.

https://live.frankfurt-marathon.com/2022/

Sascha Helsper (2. Vorsitzender des LC Mengerskirchen) hat die Ausbildung zum „B-Trainer Leistungssport“ absolviert und mit einer abschließenden Prüfung vorerst einen erfolgreichen Zwischenstand erreicht. Das finale Ergebnis wird Ende nächsten Jahres mit der Abgabe einer Hausarbeit erwartet. Diese wird eine Beschreibung und Analyse eines komopletten Makrozyklus beinhalten. Wenn alles gut läuft, wird Sascha Helsper spätestens in 2024 einer von gut 1000 Lizenztrainern in Deutschland sein.

Vier Wochen Online-Phase und eine intensiv Woche Präsenz Schulung erforderten ein enormes Maß an Zeit, Disziplin und uneingeschränktes Engagement. All das hat Sascha Helsper in seiner Freizeit auf sich genommen und kam am Ende zu einem positiven Resümee. „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn dies mit vielen Lernstunden und Stress in der Freizeit verbunden war und für die kommenden Hausarbeit noch ist. Ich kann es nur jedem empfehlen eine B-Trainer-Ausbildung zu machen. Es lohnt sich.“

Ausgerichtet wurde die Weiterbildungsmaßnahme durch die Akademie des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Sie setzt auf die C-Trainer-Ausbildung auf, die Helsper bereits Ende 2019 zusammen mit LCM-Cheftrainerin Marianne Schermuly beim Hessischen Leichtathletik Verband erfolgreich absolviert hat.

Während man sich das Pensum in der Online-Phase noch frei einteilen konnte, war die Präsenz Phase über sieben Tage – ausgerichtet im SportCentrum Kaiserau im Landesverband Westfalen - mit einem vollgepackten Programm aus Theorie und Praxis sehr intensiv. Von acht Uhr bis 21 Uhr vermittelten hochkarätige Referenten den insgesamt 54 angehenden B-Trainern das nötige Rüstzeug für ihre spätere Trainertätigkeit. Unterrichtet wurden allgemeine, blockübergreifende Themen wie Bewegungslehre, Kommunikation, Leistungsdiagnostik und grundlegende Voraussetzungen für die Trainingsplanung. Für die disziplinspezifischen Inhalte im Block Lauf/Gehen referierten die Bundestrainer ebenfalls in einer bunten Mischung aus Theorie und Praxis über vielfältige Themen, darunter u.a. Leistungsbestimmende Faktoren, Belastungsvorbereitung und -verträglichkeit, Trainingsplanung Makro-, Meso- und Mikrozyklus, Allgemeine Athletik, Grundlagenausdauer, Kraftausdauer, Schnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer, Wettkampfspezifische Ausdauer und Training Mittelstrecke.

Das erlernte Wissen musste dann in mehreren Prüfungen unter Beweis gestellt werden. Der Eingangstest bezog sich auf die Online-Phase und wurde für Helsper mit der Note 1,7 bewertet. Das Ergebnis der Gruppenarbeit mit dem Thema „Hindernistraining U20, weiblich“ zusammen mit drei weiteren Teilnehmern wurde mit 2,0 ebenfalls gut benotet. Das Ergebnis des Ausgangstest steht noch aus, aber auch hier hat Sascha Helsper ein sehr gutes Gefühl. Die noch ausstehende Hausarbeit erfordert eine detaillierte Jahresplanung mit Meso- und Mikrozyklen, Dokumentation und Trainingsprotokollierung sowie eine Auswertung des Trainings. Auch hierfür muss noch einmal viel private Freizeit geopfert werden, ehe die Ausbildung zum „B-Trainer Leistungssport“ als offiziell abgeschlossen gilt.

Helsper blickt dem Abschluss aber aufgeschlossen entgegen. Wer ihn kennt weiß, dass er keine halben Sachen macht und seine Vorhaben perfekt plant und organisiert. Durch sein Wirken hat der LCM in den letzten Jahren ganz erheblich profitiert und somit war es auch im Hinblick auf die Finanzierung der Ausbildung, die immerhin 1255 Euro veranschlagt, kein Thema, diese zu übernehmen. Dabei gilt es zu erwähnen, dass auch der Förderverein im Leichtathletik Kreis Limburg-Weilburg die Ausbildung mit 500 Euro unterstützt hat. Dafür ist der LCM sehr dankbar.

Schließlich bleibt zu hoffen, dass der LCM mit einem weiteren, top-aktuell ausgebildeten Trainer eine attraktive Anlaufstelle für junge Leichtathleten bleibt und weiter diese ausbauen kann.

Das abschließende Fazit von Sascha Helsper:

„Dies war eine sehr gut organisierte und hochwertige Veranstaltung des DLV. Die Referenten waren alle topmotiviert und mit Freude dabei und haben immer den Bezug zur Basis hergestellt. Es wurde unglaublich viel gelernt, auch wenn die Tage sehr lang waren, in der Regel 10 bis 12 Stunden. Man hat viele neue Einblicke in die Trainingslehre/-praxis erhalten, sieht was beim eigenen Training gut oder verbesserungsfähig ist und kann so seine eigene Lehrkurve in Sachen Trainingsplanung und -optimierung etwas verkürzen. Am besten haben mir persönlich die Unterrichtsstunden von Tobias Kofferschläger zum Hindernistraining, gerade auch in Bezug auf die Leistungen von Lea Meyer, und von Andreas Knauer bei der allgemeinen Athletik gefallen.“

Gruppenfoto zum Abschluss: Die Teilnehmer im Block Lauf/Gehen. Foto: K. Schuder.

Gerrit Lemkau, Maurice Thiemann, Otto Junghannß, Valentin Hülfenhaus, Marcus Wiederstein, Gina Hinz, Jacqueline Schwarz, Sonja Roman, Sascha Helsper, Thomas Herbrecht, Jasmin Koser, es fehlt Jörg Riethues. (v.l.n.r)

 

Bericht von Thorsten Brinkmann

Leon Brinkmann nahm die Distanz von 6,3 km in Angriff. Um weiterhin im Wettkampfmodus zu bleiben und den Fokus auf die Anfang Dezember anstehende Wiederholung der Hessischen Meisterschaften über 10 km Straße zu behalten, ging er mit der klaren Vorgabe „Sieg“ an den Start. Leider waren die Beine nicht so gut und so kam er, trotz bestem Laufwetter (16°C, trocken), leicht frustriert nach 23:15 Minuten ins Ziel. In der Gesamtwertung belegte er den 3. Platz und wurde klar Sieger in seiner Altersklasse U18.

Erstmals mit an Bord war Giovani Gonzalez Popoca. Der gebürtige Mexikaner ging viele Jahre für die LG Passau an den Start und ist aus beruflichen Gründen in den Westerwald gezogen und hat sich dadurch dem LCM angeschlossen. Nach längerer Laufpause ist er wieder ins Training eingestiegen und hat sich als ersten Wettkampf gleich die fordernde Halbmarathondistanz in Hachenburg ausgesucht. Nach sehr guten 1:25:44 Stunden lief Giovani als Gesamtsechster (4. Platz M40) ins Ziel. Hier zeigte er sich mit dem Ergebnis hoch zufrieden, war er doch davon ausgegangen, dass seine Zielzeit bei ca. 1:32 Stunden liegen würde.

"Wir dürfen auf den weiteren Saisonverlauf gespannt sein", so der die Läufer in Hachenburg betreuende Thorsten Brinkmann. "Mit Giovani haben wir für die Zukunft einen starken Läufer für tolle Einzel- und Mannschaftsergebnisse und Leon kann hoffentlich seine Form konservieren und leicht ausbauen, um bei der HM Straße noch einmal voll angreifen zu können".

 

Ergebnisse:

Leon Brinkmann - 6,3 km - 23:15 min - Gesamtplatz 3  - MU18 Platz 1

Giovani Gonzalez Popoca - 21,1 km - 1:15:44 h - Gesamtplatz 6  - M40 Platz 4

https://ausdauer57.de

 

 

Im Rahmen des Bad Hersfelder „LOLLESLAUFES“ fanden am zweiten Oktoberwochenende die diesjährigen hessischen Meisterschaften im Halbmarathonlauf statt. Mit dabei die LCM Langstreckler Andrii Hrytsenko und Sören Plag. Die Strecke führte in einer zweimal zu laufenden großen Runde durch die Innenstadt und die Fuldaauen. Start und Ziel befanden sich an einem zentralen Platz, wo gleichzeitig ein Volksfest viele Besucher anzog. Diese spendeten den Läufern reichlich Beifall, Cheerleader, eine Samba-Band und sachkundige Lautsprecherdurchsagen sorgten bei idealem Wetter zusätzlich für eine tolle Stimmung. Andrii Hrytsenko hatte sich nach dem Start mit hohem Tempo an einer kompakte Läufergruppe festgebissen. Er hatte sich eine neue persönliche Bestzeit vorgenommen. Dies gelang ihm auch, indem er als 6. in der Hauptklasse seine bisherige Zeit auf 1:13:56 Stunden um eine Minute steigerte. Sören Plag war etwas verhaltener angelaufen, befindet er sich doch in der Endphase der Vorbereitung auf den Frankfurt-Marathon. Die hohen Trainingsumfänge der letzten Tage machten sich auch im heutigen Rennen bemerkbar. Dennoch erreichte er in der Klasse M 35 einen sicheren 2. Platz nach 1:16:32 im Ziel. Nach einer sehr stimmungsvollen Siegerehrung konnten unsere Athleten zufrieden die Heimreise antreten. - Ergebnisse. NR

Die Veranstaltungen und Aktivitäten zum 50-jährigem Vereinsjubiläum haben sich bedingt durch die Corona Pandemie über einen Zeitraum von fast zwei Jahren gestreckt. Bei einem gemütlichen Festabend im Schloss Mengerskirchen fand nun am 1. Oktober der offiziell letzte Teil statt.

Das Schloss – hübsch dekoriert durch Blumengestecke, Rollups mit der Abbildung der Sponsoren und den neuen Start-Ziel Bannern, war an diesem Festabend der Ort für ein Wiedersehen der einzelnen Generationen und entsprach damit ganz den Erwartungen der LCM-Gemeinde. Weit über 70 Mitglieder und Freunde des LCM konnte Lothar Beck an diesem Abend begrüßen. In seiner Rede ließ der Vorsitzende des Festausschusses die Highlights des Jubiläums noch einmal Revue passieren. Angefangen mit den Vorbereitungen zur Erstellung des Festbuchs, die feierliche Vorstellungen dessen im Rahmen eines Pressegesprächs, der eigentliche Jubiläumsabend mit zahlreichen Ehrengästen und Funktionären, die Ausrichtung der Hessischen Meisterschaften im Crosslauf sowie der Deutschen Hochschulmeisterschaften und schließlich der Festabend in dessen Mittelpunkt die Mitglieder standen, waren die einprägsamen Erlebnisse der Westerwälder Leichtathleten zum runden Geburtstag. Auch der Schirmherr Robert Heß freute sich über die vielen Gäste und war sichtlich stolz auf den LCM, den er als Gründungsmitglied am 22. August 1971 mit zwölf weiteren Weggefährten ins Leben gerufen hatte. Sein großer Dank galt dem Festausschuss für die durchweg erfolgreich gelungenen Vorbereitungen und Durchführungen aller Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums. Dieses Engagement würdigte im Anschluss auch der Vorstand des LCM, vertreten durch Marianne Schermuly und Jens Ringsdorf, die allen Mitgliedern des Festausschusses mit einer Urkunde und einem Präsent auszeichneten.

Als besonderer Höhepunkt stimmte schließlich Frank Schermuly als erfahrener Sänger das Vereinslied an, welches aus der Feder von Hans-Stefan Meuser stammte. Für einen Moment spürte man mit Gänsehaut, was den LCM so besonders macht.

In den gemütlichen Gesprächen danach, angeregt durch eine Diashow mit über 700 Bilden im Hintergrund, schwegelte man nicht nur über unvergessliche Erinnerungen aus der Vergangenheit, auch die Weiterentwicklung im Verein und die Herausforderungen als Leichtathletikclub für junge Menschen attraktiv zu bleiben, waren interessante Themen. In vielerlei Hinsicht kann sich der LCM glücklich schätzen. Das ehrenamtliche Engagement und die Hilfsbereitschaft vieler Mitglieder ist sehr hoch. Das spürten die Verantwortlichen insbesondere an den zahlreichen Rückmeldungen. „Sagt mir Bescheid, wenn ich wieder helfen kann. Ich komme gerne und habe dem Verein so viel zu verdanken“.

Bilder FestabendVideo VereinsliedBilder der Diashow

Die HM Straße in Bensheim (Sonntag, 25.09.2022) standen unter keinem guten Stern, für das schlechte Regenwetter konnte der Veranstalter nichts, aber die Durchführung des 10 Kilometer-Laufes war gelinde gesagt eine „Katastrophe“ und führte im Endergebnis dazu, dass es keine Wertung und somit keine Hessenmeister gab.

Man darf sich nicht wundern, wieso die Leichtathletik in der Wahrnehmung so schlecht dasteht. Eine solche Veranstaltung sollte attraktiv sein, begeistern und ein gewisses Niveau haben, immerhin sprechen wir hier von hessischen Meisterschaften. Dies war leider in Bensheim nicht der Fall.

Was gibt es zu kritisieren:

  • Die 10 km wurde auf einer einzigen Runde ausgetragen, die Zuschauer haben die Läufer nur beim Start und Zieleinlauf gesehen.
  • Die Streckenabsperrung war im Stadtgebiet unzureichend, ständig waren Autos auf der gesperrten Laufspur.
  • Das Führungsfahrrad, dass der Führungsgruppe eigentlich den Weg zeigen sollte, hat sich mangels Streckenkenntnis bei Kilometer 3 verfahren, so dass die rund 30-köpfige Spitzengruppe 1,5 km mehr laufen musste und so keinerlei Siegchancen mehr hatte.

Folgerichtig entschied das Wettkampfbericht, unter starken Protest der Läufer und Vereine, dass dieser Lauf nicht gewertet wird.

 

Die Läufer des LCM waren hiervon auch betroffen. Sören Plag und Andrii Hrytsenko gehörten zu dieser Spitzengruppe und konnten ihr Rennen bereits nach 4 Kilometer vergessen. Sehr bitter für Sören, lief er doch trotz des Umweges in seiner Altersklasse M35 souverän auf Platz 1.

Genauso bitter war die Entscheidung für Leon Brinkmann, er war stark unterwegs und in der Verfolgergruppe zu finden, verlief sich nur um 50 m, aber sein Sieg in der U18 war am den des Tages nichts wert.

Vierte im Bunde war Lea Pötz, sie zeigt wie Leon ein gutes Rennen mit einer starken zweiten Rennhälfte, aber auch sie stand ohne Top-Platzierung da.

Ziemlich zerknirscht und sichtlich angefressen, traten die Athleten und Betreuer wieder die Heimreise, ohne zwei sichergeglaubte Titel, in den Westerwald an. Norbert verbuchte die HM Straße als schnellen Tempolauf im Trainingstagebuch und Werner meinte nur „außer Spesen nichts gewesen“.

Beim KiLa Wettkampf in Frickhofen belegte das LCM Team der U12 Rang vier. Mit dabei waren Paul Hormel, Paul Tamme, Lia Bermbach, Celine Brinkmann, Sindri Erdmann und Noah Schäfer. „Wir hatten trotz vielen krankheitsbedingten Absagen eine Mannschaft zusammen bekommen. Mit Platz 4 in der Gesamtwertung und in einigen Disziplinen Podestplätze sind wir mehr als zufrieden“, so das Fazit von Trainerin Marianne Schermuly. – Bilder

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