Willkommen beim Leichtathletik Club Mengerskirchen

RUN LIKE YOU'VE NEVER RUN BEFORE.

LCM Festabend rundet 50-jähriges Vereinsjubiläum würdevoll ab

Die Veranstaltungen und Aktivitäten zum 50-jährigem Vereinsjubiläum haben sich bedingt durch die Corona Pandemie über einen Zeitraum von fast zwei Jahren gestreckt. Bei einem gemütlichen Festabend im Schloss Mengerskirchen fand nun am 1. Oktober der offiziell letzte Teil statt.

Das Schloss – hübsch dekoriert durch Blumengestecke, Rollups mit der Abbildung der Sponsoren und den neuen Start-Ziel Bannern, war an diesem Festabend der Ort für ein Wiedersehen der einzelnen Generationen und entsprach damit ganz den Erwartungen der LCM-Gemeinde. Weit über 70 Mitglieder und Freunde des LCM konnte Lothar Beck an diesem Abend begrüßen. In seiner Rede ließ der Vorsitzende des Festausschusses die Highlights des Jubiläums noch einmal Revue passieren. Angefangen mit den Vorbereitungen zur Erstellung des Festbuchs, die feierliche Vorstellungen dessen im Rahmen eines Pressegesprächs, der eigentliche Jubiläumsabend mit zahlreichen Ehrengästen und Funktionären, die Ausrichtung der Hessischen Meisterschaften im Crosslauf sowie der Deutschen Hochschulmeisterschaften und schließlich der Festabend in dessen Mittelpunkt die Mitglieder standen, waren die einprägsamen Erlebnisse der Westerwälder Leichtathleten zum runden Geburtstag. Auch der Schirmherr Robert Heß freute sich über die vielen Gäste und war sichtlich stolz auf den LCM, den er als Gründungsmitglied am 22. August 1971 mit zwölf weiteren Weggefährten ins Leben gerufen hatte. Sein großer Dank galt dem Festausschuss für die durchweg erfolgreich gelungenen Vorbereitungen und Durchführungen aller Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums. Dieses Engagement würdigte im Anschluss auch der Vorstand des LCM, vertreten durch Marianne Schermuly und Jens Ringsdorf, die allen Mitgliedern des Festausschusses mit einer Urkunde und einem Präsent auszeichneten.

Als besonderer Höhepunkt stimmte schließlich Frank Schermuly als erfahrener Sänger das Vereinslied an, welches aus der Feder von Hans-Stefan Meuser stammte. Für einen Moment spürte man mit Gänsehaut, was den LCM so besonders macht.

In den gemütlichen Gesprächen danach, angeregt durch eine Diashow mit über 700 Bilden im Hintergrund, schwegelte man nicht nur über unvergessliche Erinnerungen aus der Vergangenheit, auch die Weiterentwicklung im Verein und die Herausforderungen als Leichtathletikclub für junge Menschen attraktiv zu bleiben, waren interessante Themen. In vielerlei Hinsicht kann sich der LCM glücklich schätzen. Das ehrenamtliche Engagement und die Hilfsbereitschaft vieler Mitglieder ist sehr hoch. Das spürten die Verantwortlichen insbesondere an den zahlreichen Rückmeldungen. „Sagt mir Bescheid, wenn ich wieder helfen kann. Ich komme gerne und habe dem Verein so viel zu verdanken“.

Bilder FestabendVideo VereinsliedBilder der Diashow

HM Straße: Außer Spesen nichts gewesen

Die HM Straße in Bensheim (Sonntag, 25.09.2022) standen unter keinem guten Stern, für das schlechte Regenwetter konnte der Veranstalter nichts, aber die Durchführung des 10 Kilometer-Laufes war gelinde gesagt eine „Katastrophe“ und führte im Endergebnis dazu, dass es keine Wertung und somit keine Hessenmeister gab.

Man darf sich nicht wundern, wieso die Leichtathletik in der Wahrnehmung so schlecht dasteht. Eine solche Veranstaltung sollte attraktiv sein, begeistern und ein gewisses Niveau haben, immerhin sprechen wir hier von hessischen Meisterschaften. Dies war leider in Bensheim nicht der Fall.

Was gibt es zu kritisieren:

  • Die 10 km wurde auf einer einzigen Runde ausgetragen, die Zuschauer haben die Läufer nur beim Start und Zieleinlauf gesehen.
  • Die Streckenabsperrung war im Stadtgebiet unzureichend, ständig waren Autos auf der gesperrten Laufspur.
  • Das Führungsfahrrad, dass der Führungsgruppe eigentlich den Weg zeigen sollte, hat sich mangels Streckenkenntnis bei Kilometer 3 verfahren, so dass die rund 30-köpfige Spitzengruppe 1,5 km mehr laufen musste und so keinerlei Siegchancen mehr hatte.

Folgerichtig entschied das Wettkampfbericht, unter starken Protest der Läufer und Vereine, dass dieser Lauf nicht gewertet wird.

 

Die Läufer des LCM waren hiervon auch betroffen. Sören Plag und Andrii Hrytsenko gehörten zu dieser Spitzengruppe und konnten ihr Rennen bereits nach 4 Kilometer vergessen. Sehr bitter für Sören, lief er doch trotz des Umweges in seiner Altersklasse M35 souverän auf Platz 1.

Genauso bitter war die Entscheidung für Leon Brinkmann, er war stark unterwegs und in der Verfolgergruppe zu finden, verlief sich nur um 50 m, aber sein Sieg in der U18 war am den des Tages nichts wert.

Vierte im Bunde war Lea Pötz, sie zeigt wie Leon ein gutes Rennen mit einer starken zweiten Rennhälfte, aber auch sie stand ohne Top-Platzierung da.

Ziemlich zerknirscht und sichtlich angefressen, traten die Athleten und Betreuer wieder die Heimreise, ohne zwei sichergeglaubte Titel, in den Westerwald an. Norbert verbuchte die HM Straße als schnellen Tempolauf im Trainingstagebuch und Werner meinte nur „außer Spesen nichts gewesen“.

KiLa in Frickhofen – LCM Team Platz 4

Beim KiLa Wettkampf in Frickhofen belegte das LCM Team der U12 Rang vier. Mit dabei waren Paul Hormel, Paul Tamme, Lia Bermbach, Celine Brinkmann, Sindri Erdmann und Noah Schäfer. „Wir hatten trotz vielen krankheitsbedingten Absagen eine Mannschaft zusammen bekommen. Mit Platz 4 in der Gesamtwertung und in einigen Disziplinen Podestplätze sind wir mehr als zufrieden“, so das Fazit von Trainerin Marianne Schermuly. – Bilder

Starker LCM Nachwuchs holt 12 Kreismeistertitel

Bei den Kreisschülermeisterschaft in Eschhofen war der LC Mengerskirchen mit zehn Nachwuchsathleten im Alter von zehn bis 14 Jahren stark und sehr erfolgreich vertreten. Insgesamt konnten 12 Kreismeistertitel errungen werden. Hervorzuheben sind insbesondere die Leistungen von Ida Well und Linus Kaiser. Well siegte im Lauf über 800 Meter, im Hochsprung und mit persönlicher Bestleistung auch im Sperrwurf. Im Sprint über 75 Meter wurde sie mit 10,81 Sekunden zweite. Linus Kaiser blieb heute in allen Disziplinen ungeschlagen und wurde viermal Kreismeister (800 Meter, Hochsprung, Weitsprung und Sperrwurf). Über 800 Meter kam er mit 2:30,98 Minuten ganz nah an seine Bestleistung heran.

Cheftrainerin Marianne Schermuly zeigte sich überaus zufrieden. „Bei diesem Wetter war es ein langer und harter Tag auf dem Sportplatz, aber ich freue mich, dass alle gemeldeten Kinder heute da waren und ihre Leistungen erfolgreich abrufen konnten“.

Unterstützt wurde sie dabei von Betreuer Horst Schäfer.

Ein großer Dank gilt auch den Kampfrichtern des LCM. Mit Werner Schaus, Frank Schermuly und Tobias Lührmann war der LCM auch hier gut vertreten. – Ergebnisse - Bilder

Einzelergebnisse der LCM Athleten

Lars Schanz (M14)

Weitsprung: 4,68 Meter (1.)
100 Meter: 14,08 Sekunden (2.)

Linus Kaiser (M13)

800 Meter: 2:30,98 Minuten (1.)
Hochsprung: 1,40 Meter (1.)
Weitsprung: 4,78 Meter (1.)
Speerwurf: 24,00 (1.)

Ida Well (W13)

75 Meter: 10,81 Sekunden (2.)
800 Meter: 3:03,42 Minuten (1.)
Hochsprung: 1,20 Meter (1.)
Sperrwurf: 19,26 Meter (1.)

Xenia Penner (W12)

75 Meter: 11,79 Sekunden (2.)
800 Meter: 3:23,78 Minuten (3.)
Weitsprung: 3,51 Meter (3.)

Klara Eisenstein (W12)

75 Meter: 12,73 Sekunden (6.)
800 Meter: 3:25,06 Minuten (4.)
Weitsprung: 3,05 Meter (6.)

Sindri Erdmann (M11)

50 Meter: 8,65 Sekunden (VL), 8,76 Sekunden (5. Finale)
Weitsprung: 3,24 Meter (6.)

Paul Tamme (M11)

50 Meter: 8,45 Sekunden (1. Finale)
800 Meter: 3:14,51 Minuten (4.)
Hochsprung: 1,10 Meter (2.)
Weitsprung: 3,61 Meter (3.)
Schlagball (80g): 22,00 Meter (4.)

Noah Schäfer (M11)

50 Meter: 9,06 Sekunden (6. Finale)
800 Meter: 3:05,57 Minunten (2.)
Weitsprung: 3,40 Meter (5.)
Schlagball (80g): 27,00 Meter (1.)

Elias Cucu (M10)

50 Meter: 9,09 Sekunden (3. VL)
Hochsprung: 1,10 Meter (2.)
Weitsprung: 3,54 Meter (1.)
Schlagball (80g): 22,00 Meter (6.)

Lenja Kaiser (W11)

50 Meter: 8,16 Sekunden (4. Finale)
800 Meter: 2:59,29 Minuten (1.)

LCM Stundenlauf + 10.000 Meter

Am kommenden Freitag (16.9.2022) ist es wieder soweit. Der LC Mengerskirchen (LCM) richtet seinen traditionellen Stundenlauf aus. In diesem Jahr bereits in der 46. Auflage. Mit integriert ist wie in den vergangenen Jahren auch, ein Lauf über 10.000 Meter. Alle wichtigen Infos finden sie in der Ausschreibung.

Die aktuelle Meldeliste findet sich hier: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Competitoroverview/8169

 

Abendsportfest in Westerburg

LCM-Athleten überzeugen

Beim alljährlichen Abendsportfest der LG Dornburg im Westerburger Schulstadion war der LCM mit neun Athleten über 800 und 3.000 m am Start und diese "lieferten :-)" zur Freude der mitgereisten Betreuer ab.

Über 800 m gab es 3 Zeitläufe, wobei die Zusammensetzung der Läufe doch sehr fragwürdig war, wofür verwendet man Stellplatzkarten mit Meldezeit, wenn dies keine Berücksichtigung findet. So kam es, dass alle LCM-Läufer im zweiten Zeitlauf starteten. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, zeigten die jungen Athleten was sie draufhaben. Linus Kaiser, unfreiwillig in einen Sturz verwickelt, zeigte Moral, stand wieder auf, lief die Lücke zum Führenden sofort wieder zu und gewann den Lauf souverän in 2:33 min und verpasste so unglücklich eine persönliche Bestzeit. In seinem Sog folgte Adrian Metzker, der auf den letzten 200 m alles aus sich herausholte und mit neuer Bestzeit ins Ziel spurtete. Lenja Kaiser zeigte ebenfalls ein starkes Finish und konnte sich auf der Zielgerade noch knapp an Ida Well vorbeischieben. Ida lief ein gleichmäßiges Tempo, konnte aber leider im Endspurt nicht mehr dagegenhalten und verpasste so knapp ihre Bestzeit. Erstmals am Start war Celine Brinkmann, auch sie zeigte ein beherztes Rennen und war mit ihrer neuen Bestzeit von 3:06,90 min und ihrem Lauf mehr als zufrieden.

 

Im abschließenden 3.000 m-Lauf stellten unsere vier Läufer ihre Klasse unter Beweis und belegten im schnellen ersten Zeitlauf die Einlaufplätze 1, 2, 3, und 5.

Andrii Hrytsenko und Leon Brinkmann bestimmten von Beginn an das Tempo und machten den Sieg unter sich aus. Auf den letzten Runden musste Leon etwas abreißen lassen und so konnte sich Andrii den Lauf für sich entscheiden. Mit etwas Abstand folgte Sören Plag, der die 10-Minuten-Marke im Ziel hauchdünn verfehlte, aber dennoch nicht unzufrieden mit seiner Leistung war. Der Vierte im Bunde war Jason Brinkmann, der sein Debut über die 3.000 m gab und wie seine Schwester Celine ein beherztes Rennen zeigte.

 

Ergebnisse 800 m:

Linus Kaiser M13: 1. Platz, 2:33 min

Adrian Metzker M12: 1. Platz 2:43,56 min (pB)

Lenja Kaiser W11: 1. Platz, 2:53,82 min (pB)

Ida Well W13: 2. Platz, 2:55,08 min

Celine Brinkmann W11: 2. Platz, 3:06,90 min (pB)

 

Ergebnisse 3.000 m:

Andrii Hrytsenko Männer: 1. Platz, 9:43,54 min

Leon Brinkmann mU18: 1. Platz, 9:49,01 min

Sören Plag M35: 1. Platz, 10:01,97 min

Jason Brinkmann M15: 1. Platz, 10:52,60 min (pB)

 

Bilder Abendsportfest:

Linus Kaiser

 

Adrian Metzker

 

Lenja Kaiser und Ida Well

 

Celine Brinkmann

 

Celine, Lenja, Linus und Ida

 

Sören, Andrii, Leon und Jason

 

Jason Brinkmann

 

Sören Plag

 

Leon Brinkmann und Andrii Hrytsenko

Andrii Hrytsenko läuft weiter in der Erfolgsspur

Mit an der Startlinie standen hier Carolin SCHERMULY und Andrii HRYTSENKO vom LCM. Nach dem Start im neuen Stadion führte die Laufstrecke über Gemeindestraßen abwärts und in der Verlängerung auf den Radweg, einer ehemaligen Bahnstrecke, Richtung Westerburg. Gleich von Beginn an machte Andrii mächtig Dampf, hielt sein hohes Anfangstempo bei und hatte schon beim Wendepunkt einen beachtlichen Vorsprung zum übrigen Feld heraus gelaufen. Diesen dehnte er ständig aus, bewältigte leichtfüssig den Schlussanstieg und lief nach 1:14:52 als klarer Gesamtsieger über die Ziellinie. Carolin lief gemeinsam mit einer starken Ultradistanz-Läuferin aus Marburg die ersten km im gleichen Tempo. Nach 4 km wagte sie eine Tempoverschärfung, was dazu führte, dass ihre Konkurrentin allmählich zurück fiel. Es bestand gute Aussicht, dass auch Carolin nun unangefochten einem Sieg entgegen rennen würde. Allerdings kämpfte sich die Ultralaüferin nach dem Wendepunkt hartnäckig wieder an die Führende heran und holte Carolin 2 km vor dem Ziel ein. Nun kam auch bald die kräftezehrende Steigung Richtung Ziel, wo Carolin abreißen lassen musste. Dennoch erreicht sie in erstaunlichen 1:28:55 als 2. Frau das Ziel und war mehr als zufrieden mit dem Resultat, zumal sie nur sporadisch und ohne spezielle Vorbereitung an Straßenläufen teilnimmt. NR - Ergebnisse


Sieger Andrii Hrytsenko steht auf dem Treppchen ganz oben (Foto (c) N. Rautenberg)

Sören Plag verpasst im Schlusssprint Gesamtsieg

Beim Gießener Stadtlauf lieferte sich Sören Plag einen spannenden Zweikampf mit dem späteren Sieger Simon Mussie (Team Naunheim). In der vierten Runde konnte der LCM -Athlet zum Führenden aufschließen und versuchte mehrmals vorbeizuziehen. Im Schlussspurt musste er sich jedoch mit zwei Sekunden Rückstand mir Rang zwei benügen. Dennoch war es ein toller Erfolg, denn mit der Zeit von 33:39 Minuten blieb Sören Plag deutlich unter der 34 Minuten Marke. - Ergebnisse

Andrii Hrytsenko gewinnt Lahnparklauf

Neuzugang Andrii Hrytsenko hat den Lahnparklauf über 10 km in 33:58 Minuten gewonnen und lag damit deutlich vor dem Zweitplatzierten Paul Vogler (Triathlon Team Gießen, 35:06 Minuten). – Ergebnisse

EM 2022 in München - mittendrin statt nur dabei

Vom 11. bis 21. August 2022 fanden die Leichtathletik Europameisterschaften im Münchener Olympiastadion statt - 50 Jahre nach den olympischen Spielen 1972. Sie wurden neben 8 weiteren Sportarten als Teil der European Championships ausgetragen.

Neben zahlreichen Athleten, Kampfrichtern und weiteren Verantwortlichen leisteten auch knapp 7000 Volunteers einen unabdinglichen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung einer solch großen Veranstaltung. Zwei von ihnen waren Lea Pötz und Alina Schmidt vom LC Mengerskirchen. Lea war bereits 2018 in Berlin als Zuschauer bei den Europameisterschaften dabei und ist dort auf die Volunteers aufmerksam geworden. So bewarb sie sich bereits im März 2021 für Munich 2022 im Online-Portal. Gleiches tat Alina Schmidt, die bereits seit zwei Jahren in München studiert und dort mittlerweile im alten Olympischen Dorf von 1972 wohnt. Sie war schon 2021 bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig als Volunteer dabei und wollte nun die Möglichkeit nutzen, bei der EM mitzuhelfen. Erst kurz vor Meisterschaftsstart stellten Lea und Alina fest, dass sie durch Zufall in dem gleichen Bereich gelandet sind, welcher sich „Technical Management“ nannte.

Bereits vier Tage vor dem Start der Leichtathletik Wettkämpfe wurde sich getroffen und geprobt. Täglich wurden 9 Stunden lang die Abläufe für die großen Auftritte geübt und wiederholt. Für den Hürdenaufbau und -abbau bei den Sprintstrecken 100 m und 110 m sowie den 400m Hürden wurde eigens eine richtige Choreografie einstudiert. Weitere Aufgaben des sogenannten „Hürdenteams“, bei dem Lea zum Einsatz kam, waren das Aufstellen der Hindernisse sowie das Setzen der Hütchen für die Massenstarts über 10.000 m. Alina war beim Team „Start“, welches für das rechtzeitige Auf- und Abbauen der Startblöcke plus das Umstellen des großen und kleinen Starterpodests verantwortlich war. Auch hier war eine gewisse körperliche Fitness Voraussetzung und so absolvierten beide pro Schicht etwa 10 km Wegstrecke.

Gut trainiert und mit viel Vorfreude ging es dann montags mit der Leichtathletik richtig los. Nun standen Schichten mit über 10 Stunden auf dem Plan, aufgeteilt in Morgen- und Abendsessions.

Mit einem ersten Highlight startete die EM, der Zehnkampf der Männer mit Arthur Abele und Niklas Kaul. Die verschiedenen Disziplinen bedeuteten auch einiges an Umbauarbeiten für Team „Hürden“ und „Start“, doch auch dank der guten Verpflegung durch das Catering der European Championships und den vielen Trainingseinheiten im Laufe des Jahres waren diese gut zu meistern.

Zur Mitte des Events erreichten auch die Temperaturen ihren Höhepunkt. Damit hatten die Siebenkämpferinnen perfekte Wettkampfbedingungen; beim Auf- und Abbau der Hürden, Startblöcke und Starterpodeste wurde es dagegen umso anstrengender.

Ein weiteres Highlight war natürlich der Abend mit den 5.000 m der Frauen, als Konstanze Klosterhalfen von den Fans buchstäblich ins Ziel und zum Sieg getragen wurde. Auch die Stimmung beim Hochsprung der Männer war ebenfalls super. Der krönende Abschluss des Events war das Rennen der deutschen Frauenstaffel, wobei das Stadion nochmals kochte. Im Anschluss durften alle Volunteers bei der Abschiedsfeier der European Championships dabei sein, bei der auch viele Athleten anwesend waren. Für uns war es der perfekte Ausklang einer ganz besonderen Zeit.

Neben der Leichtathletik durften wir in unserer freien Zeit auch andere Sportarten anschauen, wie Triathlon und Turnen direkt im Olympiastadion oder auch Klettern und Volleyball mitten in der Stadt. Die European Championships waren eine rundum super organisierte und großartige Veranstaltung, die viele Menschen anlockte und begeisterte.

Abschließend stellen die 10 Tage in München ein unvergessliches Erlebnis dar. Wir haben viele leichtathletikbegeisterte Menschen kennengelernt und sehr interessante Einblicke in das Organisieren und Umsetzen einer Europameisterschaft bekommen. Den Athleten so nahe zu sein und auch private Ereignisse mitzubekommen, gibt uns sicherlich Motivation für die neue Saison und noch viele aktive Jahre in der Leichtathletik aktiv zu sein. Es ist jedem zu empfehlen, einmal selbst als Volunteer bei einer solchen Veranstaltung mitzuwirken.

 

Schöne Grüße aus München

Lea und Alina

 

Hier noch ein paar Eindrücke von den Europameisterschaften:

 

Video Choreografie Hürdenaufbau:

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